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Informationen zum Thema DMT

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DMT (N,N-Dimethyltryptamin) sowie auch 5-MeO-DMT (5-Methoxy-N,N-dimethyltryptamin) sind natürliche Psychedelika die sowohl im Menschen als auch in Tieren und Pflanzen vorkommen. 5-MeO-DMT ist eine kristalline Substanz, während DMT sowohl als Pulver, Harz oder auch als teerige Masse auf dem Schwarzmarkt erhältlich sein kann.

Es kann geraucht, geschnupft oder auch geschluckt konsumiert werden. Sehr selten wird es auch intravenös konsumiert. Geschluckt ist es nur in Verbindung mit MAO-Hemmern (z.B. Harmin) wirksam. Beim psychoaktiven Stoff Ayahuasca handelt es sich um solch eine Verbindung.

Lebensgefährlich ist in der Verbindung mit dem Konsum von MAO-Hemmern der Verzehr alltäglicher Lebensmittel wie z.B. Käse.

Wirkungseintritt, Wirkungsdauer und Dosierung:

  • Geraucht und gespritzt wirken DMT und 5-MeO-DMT nach wenigen Sekunden.
  • Bei nasalem Konsum dauert dies etwa 2-5 Minuten länger.
  • Oral konsumiert wirken sie nach 20-50 Minuten.
  • Die Wirkdauer liegt geraucht bei 10-20 Minuten, der Rausch klingt dann langsam über 30-60 Minuten ab.
  • Nasal ist die Wirkdauer etwas höher. Intravenös dauert der Rausch circa 30-50 Minuten. Oral 3-4 Stunden.
  • Die maximale Dosis sollte beim Rauchen 60-100mg und beim Schnupfen 20-50mg nicht überschreiten.
  • Oral sollten maximal 30-60mg zusammen mit zum Beispiel 150mg Harminhydrochlorid als MAO-Hemmer konsumiert werden.
  • Die Dosis bei 5-MeO-DMT sollte beim Rauchen 6-20 mg, beim Schnupfen 6-12 mg und beim Spritzen 2-3 mg nicht überschreiten.

Wirkung und Risikobedingungen:

  • Blutdruck und Puls erhöhen sich und es findet eine Vergrößerung der Pupillen statt.
  • Neben einer erhöhten Herzfrequenz, vermehrtem Speichelfluss,
  • Zittern, Unruhe und Kopfschmerzen kommt es auch zu Bewegungsstörungen.
  • Konsumenten berichten von Nahtoderfahrungen (da es wahrscheinlich auch beim Tod ausgeschüttet wird), einem „Eins-Sein“ mit der Umgebung und einer Trennung von Körper und Geist (dissoziative Wirkung).
  • Kontrollverlust und auch eine Ich-Auflösung finden sehr häufig statt.
  • Es kann auch sehr entheogen wirken (als entheogene Effekte bezeichnet man solche, von beispielsweise einem „eins-werden“ mit dem Universum, aber auch religiöse/spirituelle Erlebnisse werden zu den entheogenen Effekten gezählt).
  • Das größte Risiko liegt im psychischen Bereich. Angstzustände und „Horrortrips“ sind möglich, so dass es durch die Ich-Auflösung unter Umständen auch zu traumatischen Erlebnissen kommen kann.

Risikobedingungen bei Dauerkonsum:

Bleibende Störungen der Selbst- und Realitätserkennung sind möglich. DMT kann, ähnlich wie alle Halluzinogene, bei unüberlegtem Dauerkonsum Psychosen auslösen.

Mischkonsum mit DMT:

Da Mischkonsum mit DMT noch nicht ausreichend erforscht ist, solltest Du auf den Mischkonsum mit DMT verzichten.

Safer Use:

Risikofreien Konsum gibt es nicht! Wer trotzdem konsumiert, sollte sich mit den Safer-Use-Regeln vertraut machen:

  • Konsumiere die Substanz nur, wenn Du Dich gut fühlst – negative Gefühle/Angst können verstärkt werden
  • Konsumiere nicht alleine und eher im Liegen innerhalb einer geschützten Umgebung (Freunde)
  • DMT ist keine Partydroge (Bewegungsstörungen sowie Kontrollverlust) und scheint eher für rituelle Meditation geeignet zu sein
  • Dosiere niedrig und lege nicht zu schnell nach! – Verzichte auf Mischkonsum (besonders Alkohol und Medikamente)
  • Wenn Du hohen Blutdruck hast, solltest Du auf den Konsum verzichten
  • Lege Konsumpausen ein
  • Nimm Dir nach dem Konsum Zeit und die nötige Ruhe, um das Erlebnis zu verarbeiten
  • Unerfahrene Psychonauten sollten auf den Konsum verzichten oder zumindest besonders vorsichtig sein.
  • Das Einhalten von Konsumregeln kann Schäden verhindern bzw. minimieren.

Beim Sniefen durch die Nase besteht die Gefahr sich mit Viren (z.B. Hepatitis) zu infizieren, deshalb sollten Geldscheine (Achtung: 10€ – Scheine enthalten zinnorganische Verbindungen) und scharfkantige Röhrchen vermieden werden. Du solltest immer ein eigenes Röhrchen benutzen und das Pulver so klein wie möglich zerhacken. Pflege Deine Nase, indem Du immer mal wieder eine Nasenspülung machst (1 Teelöffel Meersalz auf ¼ l Wasser) und die Nase z.B. mit Bepanthen eincremst. Dies ist keine Anleitung oder Motivation zum Drogenkonsum, sondern ein Safer-Use-Hinweis der Deine Gesundheit erhalten soll.

Wirkweise (Pharmakologie):

DMT wirkt als Agonist an 5-HT1A,B,D;2A,B,C;6;7;D1;Adreno α1,2 ;β1; σ1, hat also ein recht breites Wirkspektrum. Die Pharmakologie von 5-MeO-DMT ist noch nicht all zu gut erforscht, sicher ist jedoch, dass es als Agonist an 5-HT2A;C wirkt. Es steht auch im Verdacht selbst als MAO-Hemmer zu wirken, darüber liegen jedoch keine gesicherten Forschungsergebnisse vor.

Für die Damen:

Frauen benötigen aufgrund ihres oftmals geringeren Körpergewichts eine geringere Dosis.In der Schwangerschaft und Stillzeit solltest Du auf den Konsum verzichten.


Diese Informationen sind nicht als Motivation zum Drogenkonsum gedacht. Sie dienen dazu die Risiken des Konsums, wenn sowieso schon konsumiert wird, zu minimieren. Gänzlich ausschließen lassen sich diese jedoch nicht. Diese Texte sind nach bestem Wissen zusammengetragen und entstammen der Recherche aus Büchern und Fachpublikationen.

Irrtümer können aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Für die Nutzung dieser Informationen übernimmt das Partyprojekt-Odyssee keine Haftung.